Internationaler Aufruf 19. März: Aktionstag gegen Rassismus und Faschismus

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20150905_March of Hope Westbahnhof(c)Daniel WeberIn ganz Europa erleben wir eine unablässige rassistische Offensive gegen Flüchtlinge, Muslim_innen, Jüdinnen und Juden und migrantische Arbeiter_innen. Tausende Flüchtlinge müssen ohne angemessene Unterkunft auskommen, sind in armseligen und unmenschlichen Umständen gefangen. Die rassistische Reaktion gegen Flüchtlinge führt zu einem Anstieg rassistischer, islamfeindlicher und antisemitischer Angriffe.

Die Austeritätspolitik in Europa hat für uns 99% eine Verschlechterung des Lebensstandards bedeutet. Jetzt werden dafür Flüchtlinge, Muslim_innen und migrantische Arbeiter_innen zum Sündenbock gemacht. In den 1930er-Jahren wurden Jüdinnen und Juden für die wirtschaftliche Notlage durch die große Weltwirtschaftskrise verantwortlich gemacht. Wir haben das alles schon einmal gesehen und wir wissen, wohin es führen kann.

Wir stehen gemeinsam gegen alle Formen der Unterdrückung: Rassismus, Sexismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie und Faschismus. Wir sind gegen ein Europa der Zäune, der Massenlager, des Rassismus und der Interventionen im Nahen Osten, in Afrika und in Asien.

Wir rufen alle fortschrittlichen Menschen, die an die respektvolle und würdevolle Gleichbehandlung aller Menschen glauben, dazu auf, am internationalen UN-Tag gegen Rassismus, am Samstag, 19. März, Solidarität zu zeigen. Wir sagen: Flüchtlinge sind hier willkommen – steht auf gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und Faschismus.

Beschlossen auf der Konferenz von Unite Against Fascism (UAF) in London, am 6. Februar 2016. Bisher unterzeichnet von: