Archiv für den Monat: April 2017

Demonstration: Afghanistan is not safe! Let us stay!

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Samstag, 20. Mai | 14:00 Uhr
U1/U2/U4 Karlsplatz, Resselpark
Marsch zum Bundeskanzleramt
Veranstaltung auf Facebook

Die Route ist angemeldet: Karlsplatz/Resselpark-Schwarzenberglatz-Ring-Löwelstraße-Ballhausplatz/Bundeskanzleramt

Wir – Geflüchtete, die solidarische Zivilgesellschaft und politische Organisationen – rufen am Samstag, 20. Mai zum Protest gegen Abschiebungen auf. Die österreichische Regierung muss unverzüglich aus dem EU-Afghanistan-Abkommen aussteigen und für seine Aufhebung auf EU-Ebene eintreten! Alle Menschen haben das Recht auf ein Leben in Sicherheit, egal woher sie kommen!

Die Europäische Union hat mit der korrupten afghanischen Regierung einen tödlichen Pakt geschlossen. Das Land muss 80.000 Flüchtlinge „zurücknehmen“, um dafür 1,2 Milliarden Euro an „Hilfsgeldern“ zu erhalten. Aus Österreich könnten bis zu 13.000 Menschen abgeschoben werden. Das wollen wir durch unseren Widerstand verhindern, denn die unfreiwillige Rückkehr in das vom Krieg zerrüttete Land ist lebensgefährlich.

Seit Beginn der US-Invasion 2001 wurden über 31.400 Zivilist_innen getötet. US-Präsident Trump lässt den Krieg mit dem Abwurf der größten nicht-atomaren Bombe der Welt weiter eskalieren. Das österreichische Außenministerium erteilte für Österreicher_innen eine Reisewarnung aufgrund von „Raketeneinschlägen, Minen, Terroranschlägen“. Die zuständigen Minister Kurz und Sobotka unterscheiden wohl zwischen schützenswerten und nicht schützenswerten Menschenleben.

  • Stopp aller Abschiebungen! Die österreichische Regierung muss sich für alle hier gestellten Asylanträge zuständig erklären und Schutzsuchenden sowie ihren Familien dauerhaft Asyl gewähren!
  • Demonstrieren wir am Samstag, 20. Mai um 14 Uhr gemeinsam vom Karlsplatz zum Bundeskanzleramt für eine menschliche Asylpolitik!

!افغانستان امن نیست! بگذارید بمانیم

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Saturday, 20 May | 14.00 Uhr
U1/U2/U4 Karlsplatz, Resselpark
March to Bundeskanzleramt (Federal Chancellery)
Event on Facebook

ما، پناهنده ها، جامعه ی مدنی و سازمان های سیاسی را، روز شنبه ۲۰ ماه می برای تظاهرات علیه اخراج پناهنده ها فرا می خوانیم. دولت اتریش باید فورا از عهدنامه میان افغانستان و اتحادیه ی اروپا برائت بجوید و برای لغو این پیمان در حوزه ی اتحادیه اروپا وارد عمل شود! تمام انسان ها، صرف نظر از اینکه چه ملیتی دارند، حق دارند در امنیت زندگی کنند

اتحادیه ی اروپا با دولت فاسد افغانستان یک معامله ی مرگبار انجام داده است. بر طبق این معامله افغانستان در قبال پذیرش ۸۰۰۰۰ پناهجوی اخراج شده، ۱،۲ میلیارد یورو کمک مالی دریافت خواهد کرد. ممکن است از اتریش، تا ۱۳۰۰۰ پناهنده اخراج و به افغانستان بازگردانده شوند. ما می خواهیم با تظاهرات و مقاومت مان جلوی این کار را بگیریم، زیرا بازگشت اجباری به کشوری که در اثر جنگ از هم پاشیده، مرگبار است

از آغاز تهاجم آمریکا به افغانستان در سال ۲۰۰۱، بیش از ۳۱۴۰۰ نفر از غیر نظامیان کشته شده اند. رئیس جمهور آمریکا ترامپ، با پرتاب بزرگترین بمب غیر هسته ای دنیا در خاک افغانستان موجب شدت گرفتن جنگ شده است. وزارت امور خارجه ی اتریش به شهروندان اتریش در مورد سفر به افغانستان به علت حمله های موشکی، مین و حمله های تروریستی هشدار جدی داده است. وزیر امور خارجه سباستین کورتس و وزیر سوبوتکا کاملا میان ارزش حفاظت از جان انسان ها تفاوت قائل می شوند

تمام اخراج ها از اتریش را پایان دهید! دولت اتریش باید مسئولانه در قبال تمام درخواست های پناهندگی در این کشور پاسخگو باشد و برای پناهنده ها و خانواده های آنان اجازه ی ماندن در اتریش برای همیشه را تضمین کند

ما روز شنبه به تاریخ ۲۰ ماه می، ساعت ۱۴ از Karlsplatz به سوی Bundeskanzleramt (وزارتخانه) برای یک سیاست انسانی و بشر دوستانه در قبال پناهنده ها تظاهرات می کنیم

Protest: Afghanistan is not safe! Let us stay!

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Saturday, 20 May | 14.00 Uhr
U1/U2/U4 Karlsplatz, Resselpark
March to Bundeskanzleramt (Federal Chancellery)
Event on Facebook

Route: Karlsplatz/Resselpark-Schwarzenberglatz-Ring-Löwelstraße-Ballhausplatz/Bundeskanzleramt

As refugees, as members of civil society and as political organisations, we call on you to join our demonstration against deportations on 20th May. The Austrian government should immediately withdraw from the EU-Afghanistan agreement and work to get it repealed by the EU. Everybody has the right to a life in security, wherever they live!

The European Union has made a deadly pact with the corrupt Afghan government. The country must ‘take back’ 80,000 refugees, in return for which it will receive 1.2 billion euros in ‘aid money’. This could mean up to 13,000 people being deported from Austria. We intend to resist this: forced deportation to a war-torn country puts lives at risk.

Since the beginning of the US invasion of 2001 more than 31,400 civilians have been killed. The US President Trump has further escalated the war by dropping the largest non-atomic bomb in the world on the country. The Austrian Foreign Ministry has issued a travel warning for Austrian citizens against visiting Afghanistan due to risk of ‘rocket explosions, mines and terrorist explosions’. Clearly the relevant ministers Kurz and Sobotka see a distinction between the human lives worth saving, and those not worth saving.

  • Stop all deportations! The Austrian government should decide in favour of all asylum-seekers and refugees living here and grant permanent asylum to their families.
  • We will be demonstrating on Saturday 20th May at 2pm, marching from Karlsplatz to the Bundeskanzleramt (Federal Chancellery) for a humane asylum policy!

People’s Climate March: Klima vor Profite!

Samstag, 29. April | 14:00 Uhr | U1/U2 Praterstern
People’s Climate March: Klima vor Profite!
Marsch zum Parlament
Veranstaltung auf Facebook

Klima vor Profite! Unter diesem Motto demonstrieren wir am 29. April in Wien für echte und solidarische Klimapolitik. Ausgehend vom People’s Climate March in Washington gehen an diesem Tag weltweit Menschen für ihre Zukunft auf die Straße. Sie stellen sich gegen Klimawandelleugner wie Donald Trump und eine Politik, die Klimaschutz heuchelt, aber ein „Weiter wie bisher“ verfolgt.

Das gilt auch für Österreich: Die bahnbrechende Gerichtsentscheidung zum Stopp der klimaschädlichen dritten Piste am Flughafen Wien wird von Politik und Wirtschaft bekämpft. Darum müssen wir Fortschritte wie diesen gemeinsam verteidigen – Rückschritten, Scheinlösungen und Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Fakten entgegentreten.

Es braucht einen Wandel hin zu einem System, in dem die Lebensgrundlagen aller Menschen grundsätzlich vor Profitinteressen stehen. Wir stehen ein für Klimagerechtigkeit und Solidarität mit all jenen Menschen, die schon jetzt am stärksten von den Folgen des Klimawandels leiden und zur Flucht gezwungen sind.

Weltweit kämpfen Menschen für ihre Zukunft. Komm zum People’s Climate March Wien und werde Teil der Bewegung!