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Wir wollen allen Menschen eine Stimme geben, die fordern, dass mit der unmenschlichen Asylpolitik der Bundesregierung Schluss sein muss. Wenn Ihr die Plattform unterstützen wollt, kontaktiert uns! office@menschliche-asylpolitik.at oder unter der Telefonnummer 0681/1043 0201. Auch die Unterstützung durch Einzelpersonen ist gewünscht!

Die Plattform wird von 150 Initiativen und Organisationen unterstützt (alphabetisch):

16 Gedanken zu „Unterstützen

  1. Es reicht schon lange mit den Auswirkungen von Profitgier, Rassismus und Sexismus!
    Schluss mit Waffenproduktion, Militarismus und Kriegstreiberei!
    Schluss mit der Fortsetzung von Kriegen gegen Menschen die nach Europa flüchten!
    Lebenswerte Bedingungen für alle!
    Bewegungsfreiheit für alle!
    Beenden des Denkens in Lager- Kategorien, Schließung der Lager, Öffnung von Wohnräumen!
    Für eine ausreichende Grundversorgung!
    Für die Anerkennung frauenspezifischer Fluchtgründe!
    Stopp Dublin – Löschung der Fingerabdrücke von Flüchtlingen in Europa!
    Für legale Fluchtwege ohne Profitgier!
    Stopp aller Abschiebungen und „freiwillig“ erzwungener Rückführungen!
    Gleiche Rechte für alle!
    Kriege stoppen – für eine aktive Anti-Kriegsbewegung!
    No Borders – stop war – stop deportations!

  2. ich heiße mohammad ich bin hier in wien fast elf jhare ich bin schon firtig kurs deutsch a2
    österriche hier ist total schön aber die meisten leute ausländer (ASYL) haben zwei problem
    zuerst mit die wohnung und leben .weil hier leute immer die wohnung suchen
    ich weiß nicht warum man hier kann einfach finden fest wohnung
    aber ich glaube das problem hier menschen aus österreichen haben angust von fremde leute … immer mietvertrag kurz lange und immer brauchen miete arbeiten
    ich glaube das lösung … ihr könnt zum beispiel machen verein helfen leute hier über dieser fall und ich kann arabeiten mit Ihnen
    mit freundlichen grüßen

  3. Was uns das Leben eines Flüchtlings wirklich wert ist…..

    Das blanke Entsetzen über das qualvolle und sinnlose Sterben so vieler Hilfe- und Schutzsuchender mitten unter uns darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Verbrechen ein Symptom sind, ein Symptom für einen kollektiven Zynismus, der sich epidemisch in Europa und in der Welt verbreitet hat und dessen Ziel die Verdinglichung des Menschen ist. Eine Verdinglichung im Dienste von Profit und Rendite und zu Erzielung von Machterhaltung und/oder Machtgewinnung.
    Wie anderes ist es erklärbar, dass Flüchtlingen, also uns zum Schutz befohlenen Mitmenschen, in ihrer ärgsten Not unüberwindliche Hürden im barsten Sinn des Wortes in den Weg gelegt werden, dass ihnen blanker Hass von sichtlich Aufgehetzten entgegenschlägt, nachdem sie ihr Leben aufs Spiel setzend zu uns zu gelangen. Ihr Wunsch: Ein Leben in Normalität und eine Zukunft für sich und ihre Kinder. Wie unbescheiden….

    Wer , verdammt noch einmal, gibt uns, die wir noch in Frieden und Sicherheit leben dürfen, das Recht ihnen ihr Recht darauf zu verweigern? Um so mehr, als unser Wohlstand auf der viele Jahrzehnte währenden Kolonialisierung und Ausbeutung der Heimat dieser Flüchtenden durch die europäische und nordamerikanische Hegemonie aufgebaut ist. Der eruptive Ausbruch von Fanatismus und Terrorismus, den wir speziell im mittleren Osten mit Schaudern registrieren, ist daher nichts anderes als der über Dezennien angestaute Minderwertigkeitskomplex dem „arroganten und verkommenen Westen“ gegenüber , ein übersteigertes Selbstwertgefühl, dass sich nunmehr in Allmachtsfantasien und im bewussten Bruch aller Werte dieses verhassten Westens in unfassbarer Grausamkeit entlädt.
    Es ist ein Alarmzeichen erster Ordnung, dass so viele junge Menschen an der „westlichen“ Gesellschaftsordnung scheitern und diesen Allmachtsfantasien erliegen. Da sie hier keinen Sinn im Leben finden, nehmen sie es in Kauf dort als „Helden“ im Kampf gegen diese sie im Stich lassende Ordnung zu kämpfen und zu sterben ohne zu wissen, was das „in echt“ bedeutet.

    Was sind denn diese so oft zitierten „europäischen Werte“ denn wirklich wert? Anscheinend gar nichts, wenn man die Art und Weise des Umgangs mit den Schwächsten der Schwachen, und das sind die Flüchtlinge allemal, in Betracht zieht.

    Sage keiner, dass es nicht möglich ist unverzüglich, legale Reisemöglichkeiten nach Europa einzurichten, wenn man es nur will! Das nämlich ist das einzig wirksame Mittel die Schlepperkriminalität zu brechen

    Sage keiner, dass man nicht unverzüglich bürokratische Hürden bei der Aufnahme von Flüchtlingen abbauen kann, wenn man es nur will! Außergewöhnliche Bedingungen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!

    Sage keiner, dass wir uns eine nachhaltige Versorgung der Geflüchteten nicht leisten können. Dieser Kontinent ist reich genug.

    Die Hektik , mit der das „Problem Griechenland“ im Geiste des Neoliberalismus einer „Lösung“ zugeführt wurde steht im krassen Gegensatz zum Zeitlupentempo, welches die europäische Politik in der brennenden Flüchtlingsfrage an den Tag legt.
    Die Tatsache, dass die Europäer sich noch immer nicht zu einer gemeinsamen solidarischen Hilfeleistung durchringen, sondern im nationalen Egozentrismus verharren, ist nicht nur eine aufgelegte Schande , sondern lässt auch für die Zukunft des Kontinents nichts Gutes erwarten. Wohl gibt es zur EU keine Alternative, sehr wohl aber muss es zur gegenwärtigen Verfasstheit der Gemeinschaft eine solche geben.

    Kaum jemand registriert nämlich , dass dieser Zuzug auch eine unglaubliche Bereicherung darstellt. Diese meist jungen und vielfach auch gut ausgebildeten Menschen sind begierig sich durch Arbeit hierorts eine Existenz aufzubauen und einzubringen. Wenn wir ihnen dabei helfen, werden sie alsbald durch Steuern und Sozialabgaben die altersschwache europäische Solidargemeinschaft, sofern es sie noch gibt, stärken. Als engagierte Mitbürger mit einer anderen Sicht der Dinge könnten sie entscheidend dazu beitragen, den Kontinent aus seiner immer intensiveren nationalistischen Selbstlähmung zu befreien und für ein offene Gesellschaft fit zu machen.

    In diesem Sinn ist schon das Hinnehmen von ertrinkenden und erstickenden Flüchtlingen sowie das Aufziehen von Zäunen nicht nur ein ungeheures Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sondern auch ein äußerst bedrohlicher Anschlag auf die Zukunftschancen Europas.

    Kurt Brazda

    1. Kurt, großartig dich hier mit so einem Beitrag zu finden, der mir aus der Seele spricht! Verbringe derzeit viel Zeit auf Social Media, um Pessimisten und Ängstlichen Passendes zu entgegnen, sie zum Helfen zu motivieren und Stimmung für’s Wählen zu machen, auf keinen Fall blau… Auf Wiedersehen morgen, bzw eigentlich heute!!! Oder auch nicht, weil‘ s zu voll ist… Antonia

  4. PolitikerInnen, macht humane Flüchtlingspolitik!
    Nehmen wir einmal an, die Koalitionsregierung würde all den Betroffenheitskundgebungen der politischen Funktionäre über die Flüchtlingstragödien in Europa und Österreich nun endlich ehrlich gemeinte, effiziente und professionelle Maßnahmen folgen lassen, nehmen wir weiters an, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den Oppositionparteien und den NGO’s der Zivilgesellschaft einen nationalen Schulterschluss der Menschlichkeit beschließt und wir den verzweifelten und notleidenden Menschen humane und legale Hilfsprogramme zum Überleben, Bleiben oder Weiterreisen, verteilt über alle Bundesländer, anbieten – dann wäre ihnen eine riesige und bisher beispiellose Solidarisierungswelle in der Bevölkerung gewiß.
    PolitikerInnen würden wieder in ihrer eigentlichen Aufgabe wahrgenommen, nämlich Gesellschaft und ihre Probleme zu gestalten, sie würden wieder an Vertrauen gewinnen, sie würden wieder wählbar sein. Sie würden die BürgerInnen vor den drückenden Schulgefühlen entlasten, den Flüchtlingstragödien meist untätig zuzusehen.
    Hören wir auf mit den Alibiargumenten der Symptombekämpfung wie Dichtmachen der Grenzen, Errichtung von Zäunen, Rückführung in sichere Drittstaaten, Schlepperunwesen etc.
    Die flüchtenden Menschen sind da und es werden noch viel mehr kommen. Abschottungsmaßnahmen sind sinnlos und inhuman. Nehmen wir sie legal auf, als Gäste, Freunde, zukünftige ÖsterreicherInnen, wir brauchen sie!
    PolitikerInnen, wir brauchen eine menschliche Flüchtlingspolitik für unser eigenes Wohlbefinden.Gestaltet sie, wir wollen Euch wählen.

  5. Die wahren Zustände am Westbahnhof
    Während der ORF am Samstag um 17 Uhr von der Hilfsbereitschaft österreichischer staatlicher Institutionen bei der Versorgung von Flüchtlingen am Westbahnhof schwärmte und gleichzeitig betonte, dass dies in Budapest nicht der Fall sei, sah die Wirklichkeit am Westbahnhof am Samstag nachmittag völlig anders aus.
    Ja, die Flüchtlinge wurden relativ gut mit Getränken und Essen sowie Kleidung versorgt, aber nicht von staatlichen Institutionen (Ich habe während meines zweistündigen Aufenthaltes vor Ort keine einzige gesehen mit Ausnahme des Polizeiaufgebots), sondern von Organisationen wie der Caritas und zahlreichen Privatleuten.
    Die Innenministerin hat es verabsäumt für die wichtigsten Bedürfnisse der Flüchtlinge Sorge zu tragen. Weder gab es irgendwelche Sitzgelegenheiten noch eine organisierte Verpflegungsausgabe, weder gab es eine Ausgabe von Wolldecken und warmer Kleidung (Zahlreiche Flüchtlinge, besonders kleine Kinder, waren nur sehr spärlich bekleidet und froren bei Temperaturen um 15 Grad) noch wärmende Getränke. Von staatlicher Organisation kann also überhaupt keine Rede sein. Wohl aber ließ es sich die Frau Minister nicht nehmen, selbst ein zehnminütiges Medienbad am Westbahnhof zu nehmen, um dann wieder zu verschwinden.

    Es ist tatsächlich großartig, wie sehr sich Privatpersonen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft für die Flüchtlinge engagieren, um diesen ihren Zwischenaufenthalt in Wien nach den langen Strapazen möglichst angenehm zu gestalten und sie mit dem Nötigsten zu versorgen, aber es ist ekelerregend und beschämend zu sehen, wie sehr sich die verantwortliche Politik dabei zurückhält. Für flüchtende Menschen zu sorgen, Frau Innenminister, ist nicht Aufgabe von Privatpersonen (so sehr diese zu schätzen ist), sondern eine staatliche Verpflichtung! Aber auch hier haben die verantwortlichen Politiker wie in den vergangenen Wochen offensichtlich wieder einmal kläglich versagt.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass dieses Versagen nicht auf Unfähigkeit beruht, sondern aus verschiedenen Gründen politischer Wille ist.

    Wie soll es weiter gehen?

    Wer gestern oder heute am Westbahnhof war, weiß, dass in der derzeitigen Flüchtlingssituation Mitgefühl und Hilfe für die Menschen angebracht ist. So gesehen begrüßt die Steuerinitiative die Politik der deutschen Kanzlerin Merkel, syrische Kriegsflüchtlinge vorübergehend möglichst unbürokratisch einreisen zu lassen und ihnen Asyl zu gewähren. Merkel hat aber ebenso deutlich gesagt, dass es kein Asyl für Einreisende geben wird, deren Leben nicht durch Krieg oder Verfolgung gefährdet ist.
    Allerdings wird weder Deutschland noch Europa auf Dauer das Flüchtlingsproblem auf diese Weise lösen können, wollen sie nicht eine Destabilisierung der eigenen Staaten in Kauf nehmen. Zu viele Menschen sind auf der Flucht, wenn auch nicht alle aus Kriegsgründen. Weltweit sind es nach Angabe der UNHCR über 60 Millionen, alleine aus Syrien und Afghanistan sind derzeit etwa 7 Millionen Menschen auf der Flucht (Binnenflüchtlinge nicht eingerechnet).
    Stacheldrahtzäune, wie sie derzeit der ungarische Regierungschef Orban gegen den Ansturm von Flüchtlingen errichtet, sind menschenverachtend und abzulehnen. Eine Registrierung und Verteilung der Flüchtlinge an den Außengrenzen der EU wird notwendig sein. Dafür wird die EU Ressourcen und Personal zur Verfügung stellen müssen. Eine Verteilungsquote innerhalb der EU ist sicherlich durchsetzbar, vor allem, wenn man Staaten, welche sich nicht daran halten, mit Sanktionen droht bzw. den EU-Geldhahn in diesen Fällen schließt. In dieser Frage scheint es nach Wochen, in denen nichts geschah, endlich Bewegung zu geben. Die Resultate lassen allerdings auf sich warten.
    Besonders interessant ist dabei die Rolle der USA. Gerade dieses Land trägt eine erhebliche Mitschuld an der derzeitigen Situation in Staaten wie Afghanistan, Syrien oder etwa dem Irak, um nur einige zu nennen. Die USA nehmen nach Aussagen von John Kirby, dem Sprecher des amerikanischen Außenministeriums, 2015 zwischen 1000 und 2000 syrische Flüchtlinge auf. Das ist eine beschämende Zahl. 2013 fanden 36 syrische Flüchtlinge Asyl in den USA. Die Strategie erinnert ein wenig an die Finanzkrise, die ebenfalls in den USA ihren Ursprung hatte und im Wesentlichen erfolgreich nach Europa „exportiert“ wurde. Ähnlich verhält es sich nun in der Flüchtlingsfrage. Der Mitverursacher USA überlässt das Problem wiederum Europa. Hier ist eine andere europäische Gesamtstrategie gefragt, um gerade der USA ihre Verantwortung wieder aufzuzwingen.
    Alles in allem können und müssen wir uns in Europa vorübergehend aber eine Politik leisten, die, nachdem über Jahre hindurch Unmengen von Geld für die Interessen des Finanz- und Großkapitals verschleudert wurde, nun auch bereit ist, Geld für humane Interessen in die Hand zu nehmen. In einem Europa für die Menschen führt kein Weg daran vorbei.

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich freue mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Piratenpartei
    Österreichs Ihre Plattform „Menschliche Asylpolitik“ unterstützt. Die
    Piratenbewegung wurzelt tief im Humanismus – deshalb sehen wir es als
    selbstverständlich an, Menschen die aus aus Gründen von Not und
    Vertreibung zu uns kommen, eine Perspektive zu bieten und ihnen
    menschlich zu begegnen. Ihre Arbeit trägt diesem Gedanken Rechnung und
    ist deshalb in jeder Hinsicht unterstützenswert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Harald Bauer
    Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei Österreichs

  7. In diesem Land ist Platz für ALLE, die vor Krieg und Armut flüchten!!!!!

    Nieder mit dem Kapitalismus, weg mit den Nationen, es lebe der internationale Sozialismus – dann geht es uns allen gut!!!!!

    Herzlich
    Ulli (KJÖ)

  8. Was mir auffällt auf dieser page, bei den Leuten mit Herz: praktisch alle melden sich mit echten Namen zu Wort. Der Mut gefällt mir, wir dürfen nicht vor der rechten Hetze zurückweichen wie so viele in unserem Land.

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