17. Dezember: Kundgebung gegen den EU-Afrika-Gipfel: Baut Brücken, nicht Mauern!

Montag, 17. Dezember, 18:00 Uhr
Reichsbrücke Wien
erreichbar über U1 Vorgartenstraße

Am 17. und 18. Dezember lädt ÖVP-Bundeskanzler Kurz zu einem EU-Afrika-Gipfel in Wien, in der die weitere Abschottung vor Migrant_innen und gleichzeitige Ausplünderung afrikanischer Staaten durch unsere westlichen Regierungen verfestigt werden sollen.

Die Europäische Union (EU) will auf dem Gipfel Unternehmen Privatisierungen und weitere Rohstoffausbeutung am afrikanischen Kontinent schmackhaft machen und verkauft solche berüchtigten „Strukturanpassungsprogramme“ als „Hilfe vor Ort“. Neben dem Klimawandel, den der Westen zu verantworten hat, werden solche Maßnahmen noch mehr Menschen in die Flucht treiben.

Gleichzeitig will die EU die damit erzeugten Fluchtbewegungen „abwehren“. Sie setzt dabei auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit libyschen Milizen, die schon jetzt Menschen vergewaltigen und mit Sklaven und Organen handeln. Kurz will noch enger mit der ägyptischen Militärdiktatur kooperieren, die Zehntausende in Gefängnisse steckt. FPÖ-Politiker schlagen gar vor, militärisch in nordafrikanischen Staaten einzumarschieren.

Wir protestieren gegen die Ausbeutungs- und Abschottungspolitik der EU und der Bundesregierung und organisieren am Montag, 17. Dezember um 18 Uhr eine Kundgebung auf der Wiener Reichsbrücke unter dem Motto „Baut Brücken, nicht Mauern!“.

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