Alle Beiträge von Plattform fuer eine menschliche Asylpolitik

Es geht um MENSCHEN! Danke für eure Arbeit!

Sonja Raab ist seit Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv. Sie pocht darauf: „Es ist wichtig, dass wir drauf aufmerksam machen, dass es um MENSCHEN geht!“ und bedankt sich bei der Arbeit unserer Plattform für eine menschliche Asylpolitik.

So eine wichtige, tolle Arbeit! (Bin selbst seit 2004 mit etwa 80 Flüchtlingen im Nachbarhaus beschäftigt, hab sogar mal den „Woman Award“ für Flüchtlingshilfe von Ministerin Bures überreicht bekommen, organisiere jährlich Sammlungen für Weihnachten, Reitausflüge mit Kindern und so weiter… Trotzdem werden immer wieder gut integrierte Menschen/Freunde mit Kindern, die hier seit vielen Jahren leben und zur Schule gehen, Freunde haben und deutsch sprechen einfach abgeschoben…. Sowas macht mich immer ganz fertig. Deshalb DANKE für Euer Wirken und Sein und Tun!

Es ist wichtig, dass wir drauf aufmerksam machen, dass es um MENSCHEN geht! Das sind Kinder, deren Eltern teilweise durch Krieg traumatisiert sind und hier endlich Frieden gefunden haben. Mit fadenscheinigen Begründungen wie „nicht integrationswillig“ oder „nicht arbeitswillig“ wurde gerade eben erst eine Familie, die wir jahrelang gut kannten, abgeschoben! Dabei durften sie noch gar nicht arbeiten weil sie noch kein Bleiberecht hatten und waren sehr wohl integrationswillig, wir sind seit Jahren befreundet, sie haben uns bekocht, mit meinen Kindern gespielt, Ausflüge gemacht, sie konnten prima deutsch sprechen, waren in der Schule gut, nur die Ungewissheit und Sorge vor der Zukunft hat dann dazu geführt, dass der Jüngere kaum noch was gegessen hat und sein älterer Bruder in der Schule immer schlechter wurde – und letzte Woche sind sie dann geholt und nach Schwechat gebracht worden, seither habe ich nichts mehr von ihnen gehört, obwohl mit die Mutter versprochen hatte, sich zu melden.

Diese Schreiben die sie bekommen sind so kompliziert formuliert, dass sogar ein Österreicher im Internet nachschauen muss, was das alles bedeutet. Man versteht nur Bahnhof. Ständig fordern sie neue Papiere und Unterlagen, schickt man sie (mit Hilfe der Diözese in St. Pölten) wird später im nächsten Schreiben wieder behauptet, die Unterlagen würden fehlen, usw… Oft genug erlebt. Es macht einen ganz wahnsinnig, wenn man zusehen muss, wie wirklich liebe Menschen, die gut integriert sind, plötzlich verschwinden und man nie wieder was von ihnen hört.

Es ist unmenschlich und ungerecht und gemein, was hier geschieht! Und es macht mich ohnmächtig, hilflos und wütend zugleich.

Sonja Raab (und Sohn Finn-Loris)

www.raabenweib.de

Mach mit bei der Fotoaktion! Druck dir das Schild aus und schick uns dein Foto an mithelfen@menschliche-asylpolitik.at

Ruhe in Frieden, Mawda!

15 belgische Polizeifahrzeuge jagten am Donnerstag, 17. Mai frühmorgens 80 Kilometer lang einen Lieferwagen mit 30 Menschen, darunter vier Kinder, quer durch Südbelgien. Dann eröffnete die Polizei nahe der Stadt Mons das Feuer. Durch einen der Schüsse wurde das zweijährige Mädchen Mawda getötet. Die kurdisch-irakische Familie – Mawdas Eltern, sie und ihr dreijähriger Bruder – hoffte auf Asyl in Großbritannien.

Nach der Autopsie steht fest, dass Mawda durch eine Kugel getötet wurde, die in die Wange des Mädchens eindrang. Die Staatsanwaltschaft musste zugeben, dass außer den Polizisten niemand eine Schusswaffe hatte – Mawda wurde demnach zweifelsfrei durch eine Polizeikugel ermordet.

Lügen

In einer ersten Reaktion behauptete der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frédéric Bariseau, noch, das Mädchen sei nicht durch eine Kugel getötet worden. Von den Medien wurde das unwidersprochen übernommen.

Die deutsche „Bild-Zeitung“ behauptete etwa: „Fest steht laut Staatsanwaltschaft bisher nur, dass Mawda nicht durch Schüsse der Polizei starb.“ Auch der ORF übernahm die Meldung: „Verantwortlich für den Tod könnten eine Krankheit oder eine Verletzung durch den Fahrstil des Fahrers gewesen sein.“

Später musste Bariseau seine ursprüngliche Aussage zurücknehmen, ein „Missverständnis“, wie er behauptete. Eine Polizeikugel als Todesursache „können wir natürlich nicht ausschließen“. Belgische Medien zitierten den Sprecher mit den Worten, eine „verirrte Kugel“ sei für den Tod des Mädchens verantwortlich.

Kurz trägt Mitschuld

Ende 2017 veröffentlichte die belgische Abteilung der internationalen Hilfsorganisation Médecins du Monde einen Bericht, wonach „Transitmigranten“ von der Polizei regelmäßig geschlagen und getreten werden.

Hunderte Menschen demonstrierten in Belgien gegen Theo Francken, den Staatssekretär für Asyl und Migration, und Innenminister Jan Jambon. Beide gelten in Flüchtlings- und Migrationsfragen als Hardliner. Auf einem Schild war zu lesen: „Jambon, Francken: Eure Politik tötet“.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hat mit der „Schließung von Fluchtrouten“ und seiner verschärften Bekämpfung der „Schlepperkriminalität“ Mitschuld an Mawdas Tod. Die Plattform für eine menschliche Asylpolitik verurteilt den Mord und fordert offene und sichere Fluchtwege! Wir kämpfen gegen die Abschottungspolitik der „Festung Europa“, die zunehmend militärische Mittel gegen Schutzsuchende anwendet und für zahllose Tote die Verantwortung trägt.

Hintergrundartikel: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/belgien-mons-polizei-fluechtlinge-kind-mawda-verfolgung-lieferwagen-tot

Foto: Belgische Polizei

Kundgebung gegen Charterabschiebung nach Kabul am 29. Mai

Dienstag, 29. Mai, 9:30 Uhr
Minoritenplatz, Innenministerium
Veranstaltung auf Facebook

Die Initiative #SicherSein – Engagiert gegen Abschiebungen nach Afghanistan organisiert am Dienstag, 29. Mai um 9:30 Uhr am Wiener Minoritenplatz vor dem Innenministerium eine Kundgebung gegen eine nächste Charterabschiebung nach Afghanistan. SicherSein ist eine gemeinsame Initiative von Volkshilfe, Diakonie, Asylkoordination, Integrationshaus, Don Bosco Flüchtlingswerk, SOS Mitmensch und Alpine Peace Crossing. Wir rufen alle, die Zeit haben, auf, die Kundgebung zu unterstützen!

#SicherSein #StopDeportations #Menschenrechte

Menschenkette für Frauen*rechte

Samstag, 26. Mai, 14:30-16:30 Uhr
Wiener Ringstraße, U2 Volkstheater
(Treffpunkt der Plattform für eine menschliche Asylpolitik)
Veranstaltung auf Facebook

Die österreichische Regierung bestätigt bisher alle Befürchtungen: Die türkis-blaue Koalition ist damit beschäftigt, Verbindungen zu rechtsextremen Umtrieben kleinzureden, sie schnürt Überwachungspakete, macht Stimmung gegen Asylsuchende, attackiert kritische Medien und feilt am Sozialabbau – der Frauen immer ganz besonders hart trifft. Sämtliche Ministerinnen haben zudem erklärt, das Frauen*Volksbegehren 2.0 nicht zu unterschreiben.

Feministische Solidarität statt rechte Hetze!
Dieser rechtskonservativen Politik der Spaltung und der Ausgrenzung möchten wir ein starkes feministisches Zeichen entgegensetzen – mit DEINER Unterstützung! Am 26. Mai 2018 werden wir daher in Wien und anderen Städten in ganz Österreich Menschenketten für Frauen*rechte bilden. Radio Orange wird live berichten!

Die Plattform 20000frauen organisiert die Menschenkette in Wien um 16 Uhr. Es gibt 8 Treffpunkte am Ring und Kai um 14:30 Uhr: Oper, Volkstheater, Schottentor, Schottenring, Schwedenplatz, Urania, Stubentor, Schwarzenbergplatz

8.000 protestieren in Wien gegen Rassismus und Schwarz-Blau

Großartiges internationales Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Wiedererstarken von Faschismus

Fantastische 8.000 Menschen protestierten am 17. März in Wien gegen die schwarz-blaue Regierung, gegen Rassismus und Faschismus. Sie trotzten einem erneuten Wintereinbruch, Kälte und Schneefall. Zum Protest aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus „Plattform für ein menschliche Asylpolitik“, die „SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik“, die „Omas gegen Rechts“, zahlreiche linke kurdische und türkische Vereine, das „Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft“ (NMZ), die „Jüdischen österreichischen HochschülerInnen“ (JÖH), die „Österreichische HochschülerInnenschaft“ (ÖH) und viele mehr.

„Es ist beeindruckend, dass auch heute wieder tausende Menschen in einem breiten Schulterschluss verschiedenster Gruppierungen über nationale und ideologische Grenzen hinweg auf der Straße waren und ein starkes Zeichen für internationale Solidarität gesetzt haben“, sagt Brigitte Hornyik, Sprecherin der „Plattform für eine menschliche Asylpolitik“. „Solidarität mit den Kurd*innen, die derzeit in Afrin massenhaft ermordet werden, mit den Menschen in Ost-Ghouta, mit Musliminnen, die in Österreich beschimpft, bespuckt, angepöbelt und attackiert werden, gegen Antisemitismus, rassistische Hetze, rechtsextreme Burschenschafter in höchsten Ämtern bis zum Verfassungsgerichtshof und vieles mehr.“

Besonders begeisterten wieder die „Omas gegen Rechts“ und die Musiker_innen Kid Pex, Yasmo, Giga Ritsch und Insingizi. Axel Magnus, Sprecher der „SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik, sagt: „Wir alle sind Teil der Solidarität mit denen, die unter dem staatlichen Rassismus dieser Regierung leiden. Solidarität ist unsere stärkste Waffe im Kampf gegen Rassismus.“

Zu einer besonderen Aktion kam es am geschichtsträchtigen Heldenplatz, nur wenige Tage nach dem 80-jährigem Gedenken an den „Anschluss“ an Hitlerdeutschland. Demonstrant_innen zogen mit dem Schriftzug „Nie wieder!“ auf den Heldenplatz und zum Mahnmal gegen Krieg und Faschismus (Denkmal von Alfred Hrdlicka). Hornyik sagt: „Die Nazis waren für die schlimmsten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte verantwortlich. Wir demonstrieren heute gegen die ‚Erben des Nationalsozialismus‘, wie es im internationalen Aufruf zum Boykott der österreichischen Regierung heißt.“

In zahlreichen Städten Europas folgten zehntausende Menschen dem Aufruf aus Athen, darunter in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Griechenland. Axel Magnus sagt: „Wir sind Teil einer internationalen Solidaritätswelle, die ihren Beitrag im Kampf gegen den Rassismus leistet. Rassismus spaltet. Rassismus macht krank. Rassismus tötet. Daher stellen wir dieser Spaltung unsere Solidarität gegenüber.“

Plattform-News #14: Protest gegen Afghanistan-Abschiebung (29. Mai) | Toller Erfolg der Menschnkette für Frauen*rechte | 70.000 gegen AfD in Berlin

#SicherSein-Kundgebung gegen nächste Charterabschiebung nach Afghanistan

Die Initiative #SicherSein – Engagiert gegen Abschiebungen nach Afghanistan organisiert am Dienstag, 29. Mai um 9:30 Uhr am Wiener Minoritenplatz vor dem Innenministerium eine Kundgebung gegen eine nächste Charterabschiebung nach Afghanistan. SicherSein ist eine gemeinsame Initiative von Volkshilfe, Diakonie, Asylkoordination, Integrationshaus, Don Bosco Flüchtlingswerk, SOS Mitmensch und Alpine Peace Crossing. Wir rufen alle, die Zeit haben, auf, die Kundgebung zu unterstützen!

  • Dienstag, 29. Mai, 9:30 Uhr: Kundgebung gegen Charterabschiebung nach Kabul. Minoritenplatz, Innenministerium. Homepage | Facebook

Sticker, Flugblätter, Plakate für Demo am Weltflüchtlingstag am 20. Juni

Das erste Material für die Großdemo am Weltflüchtlingstag, 20. Juni ist geliefert worden! Bitte helft mit, den Protest sichtbar zu machen und bestellt euch Plakate, Flugblätter und Aufkleber. Jeder und jede kann einen Beitrag leisten!

  • Mittwoch, 20. Juni, 18:00 Uhr: Demo gegen die schwarz-blaue Abschiebepolitik. Hauptbahnhof Wien. Homepage | Facebook

Menschenkette für Frauen*rechte war toller Erfolg

Rund 2.000 Menschen beteiligten sich am Samstag, 26. Mai bei der Menschenkette für Frauen*rechte auf der Wiener Ringstraße! Die Plattform für eine menschliche Asylpolitik hat den Treffpunkt auf der Höhe Volkstheater unterstützt. Unsere Plattformsprecherin Brigitte Hornyik war eine der zentralen Organisatorinnen. Sehr hier die Bilderstrecke von Bettina Frenzel, Christian Volek und Dimitra Inci.

70.000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen die AfD!

Eine grandiosen Sieg feierten 70.000 Antirassist_innen in Berlin gegen einen Aufmarsch von nur knapp 2-5.000 AfD-Anhänger_innen. Zehntausende tanzen auf den Straßen gegen die Alternative für Deutschland (AfD) und ihre ausgrenzenden Visionen für die Zukunft Deutschlands. Hier ein paar beeindruckende Bilder vom Zentrum für politische Schönheit von einer der zahlreichen Großkundgebungen! Hier ein Bericht im Neuen Deutschland.

Plattform-News #13: Demo am Weltflüchtlingstag | #SicherSein | Menschenkette für Frauen*rechte

Menschenleben schützen! Demo gegen die schwarz-blaue Abschiebepolitik am Weltflüchtlingstag

Unter dem Motto „Europa schützen“ übernimmt Österreich den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft. ÖVP und FPÖ meinen damit, den Ausbau der „Festung Europa“. Sie nehmen damit das Sterben auf den Fluchtrouten in Kauf. Wir wollen aber ein Europa, das Menschenleben schützt. Wir laden euch deshalb am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag ein, mit uns gemeinsam auf die Straße zu gehen.

  • Mittwoch, 20. Juni, 18:00 Uhr: Demo gegen die schwarz-blaue Abschiebepolitik. Hauptbahnhof Wien. Homepage | Facebook

Mach die Demo bekannt! Teile sie in den sozialen Medien, überweise uns eine Spende (Konto siehe ganz unten). Bestelle dir Plakate, Flyer und Aufkleber über mithelfen@menschliche-asylpolitik.at

#SicherSein – Engagiert gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Volkshilfe, Diakonie, Asylkoordination, Integrationshaus, Don Bosco Flüchtlingswerk, SOS Mitmensch und Alpine Peace Crossing haben erfolgreich die neue Kampagne #SicherSein – Engagiert gegen Abschiebungen nach Afghanistan gestartet. Seht dazu die Berichte im ORF und Kurier. Besucht den Auftritt im Web und auf Facebook! Den Livestream von der Pressekonferenz könnt ihr hier nachschauen.

Menschenkette für Frauen*rechte

100 Jahre nach der Erringung des Frauenwahlrechts organisiert die Plattform 20000frauen am 26. Mai eine Menschenkette für Frauen*rechte um die Wiener Ringstraße. Wir müssen zusammen die Errungenschaften der Frauenbewegung vor Schwarz-Blau verteidigen. Die Plattform für eine menschliche Asylpolitik unterstützt den Treffpunkt beim Volkstheater. Komm hin und bring Freund_innen mit!

  • Samstag, 26. Mai, 14:30-16:30 Uhr: Menschenkette für Frauen*rechte. Wiener Ringstraße, U2 Volkstheater. Homepage | Facebook

Spendenkonto

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Protect human lives! Demo against Black-Blue Deportations!

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Protect human lives! Demo against Black-Blue Deportations!

Protect human lives! For a Humane Asylum Policy
Demonstration against the black-blue government’s deportation and asylum policies
Wednesday, 20 June 2018 | 18:00
Hauptbahnhof Vienna
Event on Facebook

Protest on World Refugee Day! Bring an umbrella as a symbol of protection for refugees.

Austria will be assuming the Presidency of the Council of the European Union with the motto, “A Europe that protects”. By that the ÖVP and the FPÖ mean an expansion of “Fortress Europe”. They are prepared to accept the deaths along the refugee routes as consequence. But we, the Platform for a Humane Asylum Policy, want a Europe that protects human lives.

On a daily basis our friends are receiving rejections for their asylum applications. As a consequence, their grounds for asylum are disregarded and their human rights are systematically contravened. For those affected, this means they will also have to lead their lives in Austria in fear. Those seeking protection are being deported to regions in crisis and warzones, where they find themselves in mortal danger. The reports of deported asylum seekers who have been killed are piling up.

“It is Time” – means for the government that in future there will be no more asylum applications to the territory of the EU. But we say that “It is Time” for asylum rights that are worthy of the name, and for an end to deportations to warzones.

The Platform for a Humane Asylum Policy – a coalition of individuals wanting to show solidarity, civil society, NGOs and political organisations – therefore invites you to take the streets together with us on 20 June, World Refugee Day.

Protecting human lives means defending asylum rights and stopping deportations to warzones!

د (ÖVP) او (FPÖ) د کډوالو د بېرته‌استولو سیاست پر ضد لاریون

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د انسانانو ژوند وژغورئ!
د (ÖVP) او (FPÖ) د کډوالو د بېرته‌استولو سیاست پر ضد لاریون
 
☂☂ د کډوالو د نړيوالې ورځ په ترڅ کې لاريون! کډوالو ته د پناه ورکولو لپاره د سمبول په توګه  ځان سره چترۍ راوړئ! ☂☂
 
د (ژغورونکې اروپا) تر شعار لاندې اوتریش د اروپايي هېوادونو د ګډې شورا مشري اخلي. د (ÖVP) او (FPÖ) ګوندونو لپاره دا له اروپا څخه د یوې بندې کلا جوړولو په مانا ده. پدې توګه دغه ګوندونه د ټولو هغو مرګونو پړه پر غاړه اخلي چې اروپا ته د تښتې په موخه پر لارو کې مړه کېږي. موږ، د کډوالۍ لپاره د پشرپال سیاست پلټفارم، داسې یوه اروپا غواړو چې د انسانانو ژوند ژغوري. 
 
هره ورځ زموږ ملګري او ملګرې د پناه‌غوښتنې له ادارې څخه منفي ځوابونه اخلي. پدې لړ کې د پناه‌غوښتنې دلیل ته پام نکېږي او انسانی حقونه په سیستماتیکه توګه تر پښو لاندې کېږي. د پناه‌غوښتونکیو لپاره دا پدې مانا ده چې حتا اوتریش کې به هم په وېره ژوند تېروي. اوتریش ته راغلي پناه‌غوښتونکي بېرته داسې په کړکېچ او جګړه کې اخته سیمو ته لېږل کېږي چې ژوند ته یې ګواښ وي. هغه راپورونه چې د بېرته ستنو شویو کډوالو د مرګ په هکله دي ورځ تر ورځې زیاتېږي. 
 
„دا یې وخت دی“ شعار، د حکومت لپاره دا مانا لري چې نور به اروپايي اتحادیه کې هیڅوک پناه  نشي غوښتلای. خو موږ وایو „دا یې وخت دی“ دی چې  خلک د‌ پناه غوښتنې حق ولري او نور څوک هغو سیمو ته بېرته په زور ستانه نکړل شي چې جګړه پکې روانه ده. 
 
موږ، کډوالۍ لپاره د بشرپال سیاست پلټفارم، د بشرپالو انسانانو ټولنه، مدني ټولنه، این‌جي‌او ګانې او بېلابېل سیاسي خوځښتونه، تاسو ټول د جون په ۲۰مه نېټه، چې د کډوالو نړیواله ورځ ده، رابلو چې موږ سره واټونو ته راووځئ. 
 
د پناه غوښتنې له حق څخه دفاع او هغو هېوادونو ته د خلکو په زوره د استولو مخنیونه چې لا هم جګړه کې دي د انسانانو د ژوند د ژغورلو په مانا ده. موږ سره یوځای له دغو حقونو څخه دفاع وکړئ او واټ ته راووځئ!

مظاهرة ضد سياسة الترحيل القسري لحكومة الأسود والأزرق

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حماية حياة الإنسان! لسياسة اللجوء الإنساني

مظاهرة ضد سياسة الترحيل القسري لحكومة الأسود والأزرق

☂☂الاحتجاج في „اليوم العالمي للاجئين“! اجلب معك مظلة كرمز الحماية للناس الهاربين ☂☂

تحت شعار “ أوربا تحمي اللاجئين “ ومع تولي حكومة النمسا رئاسة المجلس الإتحاد الأوروبي. حزب الشعب النمساوي (ÖVP )و حزب الحرية النمساوي (FPÖ) بدأوا بتوسيع قاعدتهم لتشمل أوروبا وبناء „حصن أوروبا “ بعيداً عن اللاجئين، حيث لا يهمهم بذلك موت اللاجئين العالقين في طريقهم لأوروبا.

نحن… المنصة الداعمة لسياسة اللجوء الإنساني، نريد أن نقول بأن أوروبا هي مكان لحماية حياة اللاجئين من الموت والخطر.

كل يوم يحصل اللاجؤون هنا على قرارات لجوء سلبية وإشعارات بالطرد، ويتم تجاهل أسباب اللجوء تماماً، مع انتهاك صارخ لحقوق الإنسان بشكل منهجي. وهذا يعني شعور المتضررين بالخوف في البقاء هنا في النمسا.
كما ويتم يومياً ترحيل اللاجئين إلى مناطق الأزمات والحروب، مما يشكل خطراً على حياتهم. وقد وردتنا تقارير عن قتل بعض طالبي اللجوء المُرحلين إلى بلادهم قسراً (الذين تم رفضهم في النمسا وتم رحلهم إلى بلدهم).

“ حان الوقت!!“ – خطة الحكومة أن لا يتمكن اللاجئين مستقبلاً من تقديم طلبات اللجوء على أراضي الإتحاد الأوروبي.
نحن نقصد  بـ „حان الوقت „: حان الوقت لمنح اللاجئين حق اللجوء هنا، وإنهاء جميع عمليات الترحيل إلى مناطق الحروب والنزاعات.

لذا فإن المنصة الداعمة لسياسة اللجوء الإنساني، الأفراد المتضامنين معنا، منظمات المجتمع المدني، المنظمات غير الحكومية والمنظمات السياسية، تدعوكم في يوم الأربعاء 20 حزيران، بمناسبة اليوم العالمي للاجئين ، للخروج معنا الى الشارع والتظاهر.

الزمان:  الأربعاء 20 يونيو 2018 ،الساعة 6:00 تماماً مساءً
المكان: (محطة Hauptbahnhof Wien).